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Restlessen deluxe

Geschrieben am 22.09.2016

Was im Kühlschrank ist, wird verwendet! Mit ein wenig Ideenreichtum können wir aus Restln Klassiker kochen, statt sie ungenutzt zu entsorgen. Ein Beispiel in drei Gängen.

Freitag, kurz vor Feierabend. Die Arbeitswoche hatte 50 Stunden, die Kinder müssen noch von der Schule abgeholt werden und mit dem Hund sollte auch noch jemand Gassi gehen. Jetzt noch in den Supermarkt stapfen? Ist doch bestimmt noch so einiges im Kühlschrank! Oder nicht?

Wir propagieren feierlich: Restlkochen deluxe!

Lassen Sie sich von drei einfachen Rezepten dazu inspirieren, wie ein paar Zutaten von vergangenen Tagen köstlich verwertet werden können. Der schönste Nebeneffekt: Wertvolle Lebensmittel werden verkocht anstatt weggeschmissen.

Übrigens: Genaue Mengenangaben spielen beim Restlessen eher eine untergeordnete Rolle.

Vorspeise: Zwiebelsuppe

Etwas Butter, ½ kg Zwiebeln, ½ Flasche Weißwein, ein paar Toastscheiben und Käse (im Ganzen oder Gerieben), 1 Liter Wasser oder Rindssuppe – die Hauptzutaten für eine würzige Zwiebelsuppe verlangen förmlich nach Restlessen!

So einfach geht’s:

Butter schmelzen. Zwiebeln in Streifen schneiden und in der Butter anschwitzen bis sie weich sind. Mit Weißwein löschen und mit 1 Liter Wasser aufgießen. Wenn vorhanden, können auch einige Wacholderbeeren und Lorbeerblätter hinzugefügt werden. Die Suppe 20 Minuten köcheln lassen. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brotscheiben mit Käse belegen und bei 150° im Backrohr gratinieren bis der Käse goldbraun ist.

Die Suppe anrichten und die Toastscheiben entweder dazu reichen oder in Stücke geschnitten als Suppeneinlage verwenden.

Hauptspeise: Kartoffelgröst’l

Ein paar Kartoffeln, Essiggurken, Speck oder Schinken, Lauch und etwas Faschiertes machen das Kartoffelgröst’l zu einem herrlich herzhaften Gericht. Nach Belieben können auch Zwiebeln und Gemüse wie z.B. Paprika oder Zucchini in Würfel geschnitten mit angeröstet werden.

Und so wird’s gemacht:

Kartoffeln kochen. Essiggurken, Speck, Lauch und etwaiges andere Gemüse in kleine Stücke schneiden. Wenn die Kartoffeln weich sind, in Scheiben schneiden. Die Schale muss nicht entfernt werden. Lauch und Speck in etwas Öl anschwitzen. Das Faschierte dazugeben und anbraten. Danach die Kartoffelscheiben, die Essiggurken und, falls vorhanden, Gemüse unterrühren und ca. 10 Minuten gemeinsam anbraten. Mehrmals umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen wie Rosmarin, Oregano oder Thymian abschmecken und heiß servieren.

Nachspeise: Marillenkuchen

Omas Marillenbaum trägt wieder kiloweise Früchte und wir haben noch einen halben Korb davon im Kühlschrank. Aber wohin mit all den Marillen? Am besten in einen köstlichen Becherkuchen damit! Mit diesem Rezept lassen sich übrigens auch andere Obstsorten wie Zwetschgen, Kirschen oder Griecherl verarbeiten.

Wir benötigen 1 Becher Joghurt, 1 Packung Butter, 2 Becher Mehl, 1 Becher Zucker, 4 Eier, 1 Packung Backpulver, 1 Packung Vanillezucker, ca. 1 kg Marillen.

Die Arbeitsschritte bis zur fertigen Nachspeise:

Butter schmelzen. Die restlichen Zutaten für den Teig beifügen und gemeinsam schaumig rühren. Ein Kuchenblech mit Backpapier auslegen. Die Masse darauf verteilen. Marillen halbieren und entkernen. Danach gleichmäßig mit der Schnittfläche nach oben auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken.

Bei 150° C ca. 45 Minunten backen, auskühlen lassen und anzuckern. Keine Sorge, wenn der Teig anfangs etwas zu weich wirkt – das Mehl braucht Zeit, um die Feuchtigkeit des Joghurts vollständig aufzunehmen. Abgekühlt hat der Marillenkuchen die perfekte Konsistenz und ist herrlich saftig – wenn dann noch etwas von ihm übrig ist!

Lust bekommen, gleich einen Blick in den Kühlschrank zu werfen? Falls Sie nicht zu Hause sind, können Sie dank Home Connect per Smartphone-App nachsehen, welche „Restln“ noch da sind. Die Kamera im Kühlschrank macht’s möglich. Sie sparen die Zeit im Supermarkt – und wertvolle Lebensmittel. Hallo Zukunft!

Mit Home Connect sind übrigens auch Waschmaschine, Geschirrspüler und Backofen vernetzt und über Ihr Smartphone von unterwegs steuer- und kontrollierbar!

Gehen Sie gedanklich wieder in den turbulenten Tag von oben: Gerade mit einem halben Fuß aus dem Büro heraußen, fragen Sie sich, was im Haushalt noch erledigt werden muss.

Home Connect in der Waschmaschine

Hat jemand in Ihrem Zuhause heute morgen daran gedacht, die Waschmaschine auf 17 Uhr zu timen? Andernfalls wird es sich schwer ausgehen, vor dem Schlafen gehen die Kleider zu trocknen und wegzuräumen.

Gute Neuigkeiten: 2016 ist es nicht mehr nötig, den Abend umzugestalten oder sich über Dinge wie Wäschewaschen zu ärgern. Per Smartphone-App lässt sich nachsehen, ob die Waschmaschine schon fertig ist. Und wenn der Fernstart-Modus aktiviert ist, lässt sich die Waschmaschine sogar von unterwegs einschalten.

Home Connect im Geschirrspüler

Morgen kommen Freunde zum Abendessen und Sie sind für die Tischdekoration und das Gedeck zuständig. Da wär’s schön, wenn das Porzellan, die Gläser, Vasen, Kerzenschalen pünktlich sauber sind!

Darauf können Sie sich dank Home Connect verlassen: Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn der Geschirrspüler fertig ist – aber auch, wenn das Spülmittel zur Neige geht.

Home Connect im Backofen

Sie haben es nach Hause geschafft und Lust auf den Restl-Marillenkuchen? Kuchenrezepte und viele weitere Rezeptideen können Sie dank Home Connect direkt am Tablett oder Smartphone lesen. Sie können sogar Ihre Lieblingsgerichte speichern – Sie wählen dann das Programm zur Zubereitung mit wenigen Klicks.

Vielleicht schafft es unser Restlessen deluxe-Marillenkuchen ja in Ihre Lieblingsrezepte?