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Küchenleben

Muttertag in der Küche

Geschrieben am 05.05.2016

Zum Muttertag will die siebenjährige Josefina ihre Mama bekochen. Ich darf sie bei der Generalprobe begleiten.

Wacklige Scherenschnitte, gebastelte Halsketten, selbst gepflückte Blumensträuße – Muttertag steht vor der Tür! „Die Mama macht gute Sachen. Strudel und Kaiserschmarren. Und beim Kuchenbacken helfe ich auch immer mit!“ Josefina ist siebeneinhalb. Die Zweitälteste von vier Geschwistern. Blonde Zöpfe stehen links und rechts von ihrem Kopf ab. „Wie bei der Pippi Langstrumpf“, klärt sie mich auf, während sie die Enden ihrer Zöpfe zwischen Daumen und Zeigefinger zwirbelt und dabei so breit grinst, dass man ihre Zahnlücken sieht.

Handgeschriebenes Rezept für Muttertags-Essen. Das Rezept ist rechts oben mit einer gezeichneten Sonne und links unten mit einer Blume verziert.

Für diesen Muttertag hat Josefina etwas Besonderes geplant. Sie will ihrer Mama den Küchendienst abnehmen. Und ich darf ihr beim Trockentraining helfen, damit am Muttertag auch garantiert nichts schiefgeht.

„Zuerst müssen wir in den Garten“, sagt sie bestimmt. Den Garten presst sie zwischen den Lippen hervor, während sie sich in ihre gelb-rot gestreiften Gummistiefel zwängt.

„Wegen dem Salat. Und für die Kräuter.“

Salat in einem weißen Emaille-Sieb. Im Hintergrund ist ein Wasserhahn und ein Fenster nach draußen zu sehen.

Ich bin überrascht, dass es in Josefinas Garten schon frisches Grün zu ernten gibt. Oregano und Thymian sind mehrjährige Kräuter und somit im Frühjahr schon bereit für den Kochtopf. Auch Salat gibt es bereits. „Wir lassen den Salat einfach stehen. Dann macht er Samen und im Frühling gibt’s wieder Salat.“ Eine Siebenjährige bringt den Kreislauf der Natur einfach auf den Punkt. Was es denn außer Salat noch gibt, möchte ich wissen, während ich mit einem großen Sieb das Grünzeug auffange, das Josefina im Gemüsegarten pflückt. „Spaghetti mit Bolognese. Und Palatschinken“, murmelt sie und zupft konzentriert kleine Erdklumpen von den Salatblättern und den Oregano-Zweigen.

Nahaufnahme von Händen, die Spaghetti halten.

In der Küche wird es dann so richtig bunt. In die Bolognese Soße kommen am besten nur frische Zutaten. Klein gewürfelte Zwiebel, in dünne Scheiben geschnittene Karotten, ein wenig Stangensellerie, geräucherte Speckwürfel. Alles wird mit Olivenöl in einer Pfanne angeschwitzt, bevor das Faschierte dazukommt. Gemischtes Faschiertes bleibt aufgrund des höheren Fettgehalts saftiger als reines Rinderfaschiertes. Nach dem Anbraten des Fleisches kommen passierte Tomaten dazu. Ein paar Lorbeerblätter und frischer Oregano runden den Geschmack ab und verleihen dem Gericht zusätzliche Tiefe. Rotwein zum Löschen und etwas Chili für die extra Portion Würze können nach Bedarf zugegeben werden. Die Soße sollte mindestens eine Stunde bei geringer Hitze köcheln, sodass die Zutaten ihren vollen Geschmack entfalten können.

Josefina steht auf einem kleinen Schemel und rührt mit ihrem Holzkochlöffel energisch in der Pfanne. Ich darf währenddessen den Palatschinkenteig vorbereiten. Eier, Milch, Mehl, eine Brise Salz und Mineralwasser finden sich in der Rührschüssel zu einem flüssigen Teig zusammen. Selbst wenn die Palatschinken etwas dicker ausfallen, bleiben sie durch das Mineralwasser locker und flaumig. Ein Tipp: Kinder im Volksschulalter bekommen beim Kleinschneiden der Zutaten für die Soße und beim Wenden der Palatschinken am besten etwas Unterstützung von Papa oder älteren Geschwistern.

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten mit dem Teig – die erste wird eigentlich nie etwas – gelingt uns ein schöner Stapel goldbraun gebackener Palatschinken. Schnell ab ins Backrohr damit. 60 Grad einstellen und einen Teller drüber stülpen. So bleiben die Palatschinken warm, ohne auszutrocknen.

Endlich! Das lange Warten hat sich gelohnt. Die Soße ist fertig, die Spaghetti sind gekocht und der Salat hat ein leckeres Dressing bekommen. Stolz trägt Josefina die Teller einen nach dem anderen zum Tisch. Ein Stück Parmesan liegt neben der Reibe bereit. Es ist angerichtet!

Kinderzeichnung einer Blume mit gelb-oranger Blüte und grünem Stengel.

3x länger frisch mit VitaFresh

Übrigens: Josefinas Mama freut sich bestimmt, wenn besonders viel gekocht wird und auch in den folgenden Tagen von Josefinas Menü genascht werden kann. Die Kühlschranktechnologie VitaFresh hilft übrigens mit, dass der Muttertag bis zu 3x länger anhält. Das Motto dahinter: Professionelles Einkühlen, kinderleicht bedienbar.