High angle view of a wooden plate of raw meat sausages variation shot on dark wood table. Some herbs and spices are at the left side of the plate. Predominant colors are red and brown. DSRL studio still life taken with Canon EOS 5D Mk II and Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM

FOODLOVE

Geschrieben am 22. Juni 2017

Der neue Food Trend: Wurst selber machen

Der Fleischwolf ist los! Immer mehr Menschen versuchen sich daran, Wurst selber zu machen. Wie genau das funktioniert und wie die Wurst am besten gelingt, erklären wir hier.

Der Do-it-yourself-Trend hat schon seit einiger Zeit auch die heimischen Food-Liebhaber erreicht. Wir backen unser Brot wieder selber, kochen Marmeladen nach Omas Rezept ein und versuchen uns an unserer eigenen Pasta. Aber Wurst selber machen? Das ist für manche Hobbyköche noch absolutes Neuland. Dabei ist das Wursten in der eigenen Küche gar nicht so schwer und bringt vor allem auch sehr viel Spaß.

Selbst bestimmen, was in die Wurst kommt

 

Wir alle kennen die Schauermärchen darüber, was in einer Wurst aus dem Supermarkt angeblich alles enthalten ist. Ob man das nun glaubt oder nicht: wer selbst wurstet bestimmt auch selbst, was in die Wurst kommt. Künstliche Aromen und Zusatzstoffe können so vermieden werden, ebenso Fleisch, dessen Herkunft fragwürdig ist.

 

Schweinefleisch eignet sich besonders gut für die Wurst, weil das Verhältnis von Fett und Fleisch einer Schweinsschulter genau dem entspricht, was eine Füllung perfekt macht. Außerdem ist der Darm beim Schwein exakt so lang, dass alles, was von einem Schwein verwurstet wird, auch hineinpasst.

 

Neben dem Fleisch braucht man für die meisten Wurstsorten meist nur mehr verschiedene Gewürze. Natürliche Gewürze wie Fenchel oder Knoblauch und nicht zu vergessen Salz, machen die Wurst dann zu etwas ganz Besonderem. Das Geschmackserlebnis, das bei Wurstwaren aus dem Lebensmittelgeschäft oft ausbleibt, ist hier garantiert.

 

Ein weiterer Vorteil beim DIY Wurst-Machen ist, dass man die Menge an Fett, die in die Wurst wandert, kontrollieren kann. So gelingen auch fettreduzierte Würste mit einem intensiven Geschmack.

 

Angenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass die Zutaten für die selbstgemachte Wurst meist günstiger sind als fertige Würste vom Fleischer oder aus dem Geschäft.

Das passende Zubehör zum Wursten

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Wursten selber auszuprobieren, braucht einen Fleischwolf und einen Wurststopfer. Der Fleischwolf macht das Zerkleinern von rohem Fleisch ganz einfach. Mit dem Wurststopfer füllt man anschließend den Darm mit dem zerkleinerten, gewürzten Fleisch.

 

Die Bosch OptiMUM Küchenmaschine bietet dafür ein eigenes Zubehör-Set, mit dem das Wursten gelingt. Das Set „Hunting Adventure“ beinhaltet einen Fleischwolf, einen Wurststopfer und einen Kebbevorsatz (zur Zubereitung von Klößen aus Bulgur, die mit Hackfleisch und Zwiebel durch den Fleischwolf gedreht werden). Die einzelnen Zubehörteile lassen sich einfach an der OptiMUM anbringen und das Wursten kann beginnen.

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Wurst aus Bella Italia – die Salsiccia

 

Wer seine Freunde oder Familie beim nächsten Essen mit selbstgemachter Wurst überraschen möchte, kann sich bei diesem Salsiccia-Rezept inspirieren lassen. Die Salsiccia ist eine italienische, pikant gewürzte Wurst, die vom Aussehen unserer Bratwurst ähnelt. Sie kann entweder wie eine herkömmliche Bratwurst in der Pfanne oder auf dem Grillrost zubereitet werden. Oder aber sie wird als Zutat für verschiedenste Gerichte, von Pasta bis Pizza, eingesetzt. Und so leicht macht man sie selber:

 

ZUTATEN

 

Für etwa 25 Würstchen

 

1.200 g Schweineschulter

700 g Schweinebauch

3,5 EL Fenchel

3,5 EL frischgemahlener Pfeffer

25 g Salz

Muskatnuss frisch gerieben

2 Knoblauchzehen (frisch gepresst)

4 Meter Schweinedarm

 

  1. Fenchel in einer Pfanne langsam anrösten (nicht zu dunkel werden lassen) und danach in einem Mörser fein mahlen.
  2. Schulter und Bauch in ca. 2 cm große Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Fenchel, Pfeffer, Salz und 2 gepresste Knoblauchzehen hinzugeben. Eine gute Menge Muskatnuss frisch hinzu mahlen.
  3. Mit den Händen die Fleischwürfel gut mit dem Gewürz vermischen. Danach die das Fleisch durch die grobe Mühle des Fleischwolfs geben.
  4. Die fertige Fleischmasse etwa für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sich alle Zutaten gut miteinander verbinden können. Wer keine Zeit verlieren möchte, kann aber auch direkt weiter arbeiten. Wichtig ist allerdings in jedem Fall, dass wegen des rohen Fleischs schnell und gewissenhaft gearbeitet werden sollte.
  5. Zum Befüllen der Würste den Darm auf den Wurstaufsatz aufziehen und dann nach und nach die Fleischmasse erneut durch den Fleischwolf mit Wurstaufsatz geben. Dabei darauf achten, dass nicht zu viel Luft mit in die Maschine gelangt, da diese sonst mit in den Würstchen verarbeitet wird.
    Tipp: Sollte sich ein Luftschwall im Darm befinden einfach die „Luftblase“ mit einem Messer anpicken.
  6. Abschließend die langen Würste auf die gewünschte Länge abdrehen. Fertig. Jetzt müssen die Würste nur noch gebraten werden.
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