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KÜCHENLEBEN

Geschrieben am 9. November 2017

Tee ist nicht gleich Tee

Wir verraten, was man je nach Teesorte für vollendeten Genuss bei der Zubereitung beachten muss, und haben Rezepte für selbstgemachte Teemischungen gesammelt. Mit diesen Tipps und Tricks kann uns die Kälte nichts mehr anhaben.

Besonders wenn es draußen kühler wird, gibt es nichts Schöneres, als es sich mit einer Tasse Tee drinnen gemütlich zu machen. Egal ob morgens zum Wachwerden, zum Aufwärmen nach einem Spaziergang an der frischen Luft, oder zum Entspannen nach einem langen Tag – unter den unzähligen Teesorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gerade in der Erkältungszeit unterstützen verschiedene Teesorten außerdem die Abwehrkräfte. Besonders Kamille, Salbei, Pfefferminz, Brennnessel, Zitronenmelisse oder Lindenblüten sind für ihre positive Auswirkung auf die Immunabwehr bekannt. Daneben gibt es aber natürlich auch noch köstliche Früchtetees und die Klassiker, wie Schwarz- und Grüntee oder Roiboos, die sich ungebrochener Beliebtheit erfreuen. Je nachdem, für welche Sorte man sich entscheidet, gibt es einige Dinge, die man bei der Zubereitung beachten sollte, damit der Tee seinen einzigartigen Geschmack und seine volle Wirkung erreichen kann.

 

 

Die richtige Wassertemperatur

 

Je nach Teesorte kann sich das Aroma bei unterschiedlichen Temperaturen am besten entfalten. Während Schwarzer Tee, Roiboostee und Kräuter- und Früchtetees mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden, sollte es bei Grünem, Weißem, Gelbem und Oolong Tee nicht ganz so heiß hergehen. Hier ist eine Temperatur um 70 Grad Grad Celsius ideal.

 

Unterschiedliche Ziehzeiten

 

Nicht nur die richtige Wassertemperatur, auch die Ziehzeit ist für den Geschmack des Tees ausschaggebend. Schwarzer Tee entfaltet sein volles Aroma nach 3 bis 4 Minuten. Grüner, Weißer, Oolong und Gelber Tee benötigen nur 2 bis 3 Minuten. Besonders Grünen Tee sollte man nicht länger ziehen lassen, da er aufgrund der vielen enthaltenen Gerbstoffe sonst schnell bitter wird. Roiboos, Kräuter- und Früchtetees brauchen ein wenig länger, je nach Geschmack sollte man 5 bis 8 Minuten warten. Im Gegensatz zu den Sorten der Teepflanze (Schwarzer, Grüner, Gelber, Weißer und Oolong Tee) werden die Blätter nach dem Pflücken nicht erhitzt, sondern nur getrocknet. Die etwas längere Ziehzeit stellt sicher, dass das Naturprodukt völlig keimfrei ist.

 

Tipps für vollendeten Teegenuss

 

Gelagert wird Tee am besten luftdicht verschlossen, kühl und dunkel. Außerdem sollten sich keine Lebensmittel oder Gewürze mit starkem Geruch in der Nähe befinden. Für die Dosierung gilt in der Regel, dass 1 – 1 ½ Teelöffel pro Viertelliter Wasser ideal sind. Das ist aber natürlich auch abhängig vom persönlichem Geschmack. Zu stark geratener Tee kann einfach mit Wasser verdünnt werden. Wer die Teekanne vor der Benützung mit heißem Wasser ausspült, verhindert, dass der Tee zu schnell abkühlt. Stövchen sollte man hingehen nur bei gut gefüllter Teekanne verwenden, damit das Wasser nicht weiterkocht. Am besten entfaltet sich der Geschmack, wenn die Teeblätter nach dem Aufgießen frei schwimmen können und der fertige Tee anschließend in eine andere Kanne umgefüllt wird.

 

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Selbstgemachte Teemischungen

 

Bei der Zusammenstellung einer eigenen Teemischung sind Kreativität und Geschmack kaum Grenzen gesetzt. Früchte und Beeren, Kräuter und die Blätter von Brombeeren und Himbeeren können nach Lust und Laune miteinander kombiniert werden. Kräuter hängt man zum Trocknen am besten an einem warmen, trocknen und dunklen Ort auf. Früchte werden kleingeschnitten und bei Temperaturen um 50 Grad Celsius für mehrere Stunden im Backofen oder in einem Dörrgerät getrocknet. Gewürze wie Kardamom, Zimt oder Anis sorgen in der selbstgemachten Teemischung für eine spezielle Note.

 

Unsere Lieblingskombinationen

 

Flower-Power

 

Zitronenmelisse, Malvenblüten, Kornblumenblüten, Ringelblumen, Rosenblätter, Gänseblümchenblüten zu gleichen Teilen

 

Chai Classic

 

Schwarztee

Je eine Prise Kardamom, Fenchelsamen, Nelken, Anis, Ingwer und Zimt

Milch oder Sahne zum Verfeinern

 

Salbei-Zitronenmelisse mit dem gewissen Etwas

 

Pfefferminze, Salbei, Zitronenmelisse zu gleichen Teilen

getrocknete Chili und Ingwer nach Geschmack

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