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KÜCHENLEBEN

Geschrieben am 27. Juni 2016

Erdäpfel, Salz und ein bisserl Butter

Der Food-Blogger 'The Stepford Husband' hat uns gezeigt, was ihm persönlich beim Kochen wirklich wichtig ist.

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In der Siemens Markenwelt, mitten in der Stilarena, beeindruckt die Ästhetik und überrascht die Funktionalität: Jeder Drehknopf, jeder Sensor, jedes Küchengerät ist voll einsatzbereit. Damit ist sie aufregender Treffpunkt für alle, die eines teilen: Leidenschaft für’s Kochen.

So wie der erfolgreiche Food-Blogger „The Stepford Husband“ und seine 16 Gäste, die über die missAPP einen Platz gewonnen hatten.

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Gekocht wurde ein dreigängiges, internationales Menü:

  • Wan-Tans mit Hühnchen und Mangos & Vegetarische Wan-Tans mit Spinat
  • Saltimbocca-Hühnchen mit Rucola-Risotto
  • Apple Pocket Pies mit Mandeln

Der gemeinsame Abend in der Stilarena wurde vom miss Magazin festgehalten:


Video: miss

Unser Gespräch am Küchentisch

 

Nach dem kulinarischen Verwöhnprogramm blieb The Stepford Husband noch ein wenig und inspirierte uns mit seinen Gedanken zu Küche und Kochen.

 

 

Stilarena: Was bedeutet Stil für dich?

 

The Stepford Husband: Stil bedeutet für mich, in jeder Lebenslage einen kühlen Kopf zu behalten und den Respekt anderen Menschen gegenüber nicht zu verlieren.

 

Stilarena: Und in der Küche?

 

The Stepford Husband: Ein schöner Stil zu kochen ist, wenn Leute auf hochwertige Produkte setzen, wenig Chichi machen und wirklich kochen, weil sie etwas Gutes essen wollen. Simpel, mit guten Zutaten. Da spielen Bio und Nachhaltigkeit eine große Rolle.

Stilarena: Wenn du im Geschäft, am Markt oder beim Händler deines Vertrauens bist und Zutaten einkaufst: denkst du dann an den Geschmack, der entstehen wird – oder an den Look?

 

The Stepford Husband: Zuerst denke ich an den Geschmack und wie die Geschmäcker miteinander wirken werden. Ich muss aber schon zugeben, dass ich auch darüber nachdenke, wie das Ganze dann aussieht. Wenn ich für den Blog koche, aber auch wenn ich für mich alleine koche. Ich glaube, dass viele Leute nicht viel Liebe reinstecken, wenn sie für sich alleine kochen, zum Beispiel wenn sie zu Fertiggerichten greifen. Man muss immer mit Herz dabei sein. Und wenn es das einfachste Gericht ist, das in 10 Minuten fertig ist. Man isst es viel lieber, wenn es auch schön ausschaut.

 

Wie alles begann.

 

Stilarena: Du bist ja Modejournalist. Wie kamst du darauf, auch privat zu schreiben?

 

The Stepford Husband: Ja ich komme aus der Mode, und deswegen hab ich nach einem Ausgleich gesucht. Ich hab schon immer gern gekocht und immer Rezepte niedergeschrieben. Auf 300 Zetteln, die ich dann irgendwie wieder verlegt habe. Dann hatte ich die Idee, einen Foodblog zu gründen – an einem Samstag, als ich gerade einen Kuchen gebacken habe. Ich hab ein Foto davon gemacht, einen Blog angelegt und einfach, von einer Minute auf die andere, angefangen. Den Blogpost vom Apfelstrudel meiner Oma gibt’s noch immer.

Apfelstrudel

Stilarena: Wie hast du das Kochen gelernt?

 

The Stepford Husband: Ich hab nie einen Kochkurs oder eine Lehre gemacht, ich bin Autodidakt. Ich hab mir aber viel von meiner Großmutter abgeschaut. Schon als Kind hab ich viel Zeit in der Küche verbracht. Ich kann mich erinnern, dass mir meine Mutter einmal Haferflocken zum Spielen gegeben hat. Das Interesse war immer da, und so hab ich begonnen, zu backen und herumzuprobieren. Ich glaube, meine Mutter meinte, dass da am wenigsten schief gehen kann. Dabei kann man beim Kochen mehr retten als beim Backen! Wenn der Teig einmal zusammengemischt ist, ist es zu spät.

Außerdem hab ich wahnsinnig viele Kochbücher gelesen. Und als ich 17 war, hab ich mir bei Jamie Oliver im Fernsehen die unprätentiöse Küche und seine Kniffe abgeschaut.

Kommt auch in die Stilarena und erlebt Siemens bei einem guten Gespräch. Beratung vereinbaren

Stilarena: Wie gefällt’s dir in der Stilarena?

 

The Stepford Husband: Zu gut! Weil wenn man hier steht und kocht, will man nicht mehr in seine eigene Küche zurück. Die ist nämlich „ein bisschen“ kleiner und „etwas“ schlechter ausgestattet, muss man ehrlich sagen. Dieser Mix aus Materialien hier, diese verschiedenen Welten – die Atmosphäre ist einfach schön.

 

 

Stilarena: Wenn jemand von der Stilarena kommt und dich einlädt, in der Stilarena 24 Stunden zu machen, was immer du willst: Was wäre das?

 

The Stepford Husband: Ich würde nicht alleine in einer Ecke sitzen. Ich würde jedes Gerät ausprobieren. Ich würde mit Freunden kochen. Open house! Es könnte jeder kommen und mitkochen und essen, der mitmachen will. Weil gemeinsam zu kochen ist immer noch das Schönste!

Was wirklich wichtig ist.

 

Stilarena: Was ist dein größter Traum als Food Blogger?

 

The Stepford Husband: Ich hoffe, dass immer mehr Menschen von meinem Blog inspiriert werden und anfangen zu kochen. Mein Wunsch ist, dass ich mit meinem Blog Freude am Kochen vermittle.

Nichts kommt uns so nahe wie Essen. Deshalb verstehe ich nicht, warum man sich damit nicht beschäftigen sollte. Es macht mich ganz fertig, wenn ich im Supermarkt sehe, wieviele Fertiggerichte gekauft werden, sogar vakuumierte vorgekochte Erdäpfel! Mir geht es um die Verbindung zum Essen.

 

Man muss keine haute cuisine kochen, das mach ich auch nicht. Ein Erdapfel, Salz und ein bisserl Butter ist so viel besser als jede Fertigpizza.

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Unser Gast „The Stepford Husband“ fühlte sich sichtlich wohl bei uns – und motivierte uns damit, viele weitere Events in der Stilarena zu organisieren.

Übrigens: Ihr seid herzlich eingeladen, die Stilarena selbst zu besuchen – sei es bei einem der Events oder zu einer individuellen Beratung. Seid willkommen auf 1.200 m² Inspiration.

 

Lena Enzinger