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Tauchen Sie ein in die Welt der Neff Geschichtenküche
Hier gibt es noch mehr Geschichten!

KÜCHENLEBEN

Geschrieben am 14. September 2017

Geschichten aus der Küche

Profis, Hobbyköche und die, die es noch werden wollen, haben eines gemeinsam – sie sind immer auf der Suche nach neuer Inspiration und tollen Rezepten. Beides findet man in der Neff Geschichtenküche.

In der Geschichtenküche erzählen besondere Menschen von ihrer Liebe zu gutem Essen,  traditionellem Handwerk und besonderen Produkten und machen damit garantiert Lust auf Kochen und Genießen. Natürlich gibt es zu jeder Geschichte auch köstliche Rezepte. Für alle, deren Kochleidenschaft beim Lesen geweckt wird, haben wir zwei unserer Lieblingsrezepte aus der Geschichtenküche mitgebracht und außerdem Informationen zu abwechslungsreichen Kochkursen und Vorführungen in ganz Österreich gesammelt.

 

Vom Grundlsee bis an die Nordsee

 

Ob vor der Haustür in Österreich, in Frankreich, Italien oder an der belgischen Nordseeküste – überall gibt es das Besondere zu finden. Deshalb findet man in der Neff Geschichtenküche auch Stories aus den unterschiedlichsten Regionen und für jeden Geschmack. Sie entführen uns an den heimischen Grundlsee, wo der Seesaibling besonders gut schmeckt, in eine kleine Osteria in Apulien, die zu einem Pilgerort der italienischen Slowfood-Szene geworden ist, oder erzählen von Wagyu-Beef aus Wales oder vom traditionellen Krabbenfischen mit Brabant-Pferden an der belgischen Ostseeküste. So unterschiedlich die individuellen Geschichten und die Menschen dahinter auch sind – sie alle stecken mit ihrer Begeisterung an und machen Lust darauf, selbst Außergewöhnliches auszuprobieren und den kulinarischen Horizont zu erweitern.

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Traditionelles Handwerk und besondere Produkte

 

Die richtige Ausrüstung und hochwertige Zutaten spielen natürlich eine große Rolle für gutes Gelingen in der Küche. Um eines der wichtigsten Küchenwerkzeuge dreht sich die Geschichte von Ulrich Hennicke. Er schmiedet in Hohenmoor noch Messer von Hand. Bäckermeister Fridolin Artmann aus München verrät sein Geheimnis für köstliches Brot – ausgesuchte Zutaten und so viel Handarbeit wie möglich.

Was aus dem Zusammentreffen von Tradition, Mut, Kreativität und moderner Technik entstehen kann, zeigen die Geschichten rund um Hervé Mons und Josep-Maria Mallefré. Während in der französischen Auvergne außergewöhnlicher Käsegenuss entsteht, widmet man sich in Katalonien mit Leib und Seele dem Olivenöl. Die mit Kräutern und Gewürzen aromatisierten Öle aus einer kleinen Familienmühle werden in die ganze Welt exportiert.

 

Weil das Lesen der Geschichten nicht nur den Drang weckt, selbst neue Techniken und Produkte auszuprobieren, sondern garantiert auch hungrig macht, haben wir zwei unserer Lieblingsrezepte aus der Neff Geschichtenküche zum Nachkochen mitgebracht:

 

Schrot-Topfen-Brötchen am Holz

 

ZUTATEN

300g Weizenvollkornmehl

100g Weizenschrot Typ 1700

300g Weizenmehl Typ 1050

300ml Wasser

7g Trockenhefe

10g Meersalz

250g Topfen 20 %

8-10 Stück gespaltenes Buchenholz, etwa 2 Finger dick

Schrot, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne zum Bestreuen

 

Am Vortag die Mehlsorten mischen. 100 g dieser Mischung mit 200 ml Wasser und einer Prise Hefe vermengen. Die Schüssel bei Zimmertemperatur und abgedeckt über Nacht ruhen lassen. Dann den Vorteig mit allen anderen Zutaten und 150 ml Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend den Teig mit den Händen nochmals vorsichtig durchkneten und dann davon so große Brötchen formen, wie man möchte. Nun das Buchenholz mit kochendem Wasser übergießen. Die Brötchen auf ein Blech setzen und jeweils ein Stück Holz in die Mitte eines Brötchens drücken. Danach die Brötchen mit Wasser bestreichen, und nach Belieben mit Schrot und Kernen bestreuen und alles ca. 30 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Die aufgegangenen Brötchen in den Ofen schieben, Temperatur auf 200 °C reduzieren und auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Vor dem Servieren abkühlen lassen.

 

Krabbenlutscher mit Salicorniasalat

 

ZUTATEN

Fingerfood-Spieße

150 g getrocknete weiße Bohnen

½ TL grobes Meersalz

150 ml Schlagobers

½ TL Kubebenpfeffer

2 mittelgroße rote Zwiebeln

1-2 EL Olivenöl

300g Salicornia

200g Nordseekrabben

 

Die weißen Bohnen am Vortag in Wasser einweichen. Nach ca. 24 Stunden die eingeweichten Bohnen in einem kleinen Topf gut mit Wasser bedecken, Meersalz zugeben und ca. 45 Minuten sehr weich köcheln. Falls nötig etwas Wasser nachgießen. Sind die Bohnen weich, den Rest Wasser abgießen, Schlagobers zugeben und ca. 5 bis 10 Minuten leise weiter köcheln. Den gemörserten Pfeffer zugeben und mit einem Pürierstab zu einer zähen Masse pürieren, abschmecken, gegebenenfalls nachsalzen. Die geschälten roten Zwiebeln halbieren und in dünne Scheiben schneiden, in einer Pfanne in Öl bei mittlerer Hitze glasig braten, Salicornia zugeben und kurz mitbraten. Pfanne zur Seite stellen. Nun die breiteren Enden von Fingerfood-Spießen so durch die Bohnenmasse ziehen, dass sich eine etwa walnussgroße Kugel bildet. Die „Bohnenkugeln“ nacheinander vorsichtig in einer Schüssel mit den Krabben wälzen, so dass die Kugeln außen von Krabben umhüllt sind. Den Rest der Krabben unter den Salicorniasalat mischen und gemeinsam mit den Lutschern anrichten.

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